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Hallertauer Zeitung nach dem Bayerischen Jagdhornbläserwettbewerb in Eichstätt:

Eine Kostprobe ihres Könnens gaben die Jagdhornbläser vor dem Rathaus. Bürgermeister Sepp Egger zeigte sich sehr angetan. (Foto: Hagl)

Jagdhornbläser "St. Hubertus" in ihrer
Klasse Bayerns Nummer 1

Bläserwettbewerb des Landesjagdverbandes - Empfang im Rathaus

Mainburg. Die Jagdhornbläser "St. Hubertus" haben sich nach 2000 zum zweiten Mal in Folge an die Spitze gesetzt. Beim diesjährigen Wettbewerb des Landesjagdver-bandes in Eichstätt wurden sie erneut Bayerischer Meister in der Leistungsklasse 1A. Grund genug für Bürgermeister Sepp Egger, die Sieger im Rathaus zu empfangen.
Am Residenzplatz in Eichstätt bewiesen die 15 Bläser ihr hervorragendes Können.
Von 975 möglichen Punkten erreichte "St. Hubertus" 924, sein bisher bestes Ergebnis auf Landesebene. Von 44 Bayerischen Gruppen der Leistungsklasse 1 den Wertungs-gruppen A, B, G, erzielte man die dritthöchste Punktzahl.
Bei der Preisverteilung am Abend ließ es sich der Präsident des Landesjagdver-bandes, Professor Dr. Jürgen Vocke, nicht nehmen, einen Zinnteller als Ehrenpreis persönlich zu überreichen. Von Landesbläserobmann Franz Waldherr erhielt die Gruppe für die besondere Leistung ein Fürst-Pless-Horn als Präsent. Ein Vertreter der Stadt Eichstätt überreichte dem Hornmeister ein Bild. Außerdem bekam jeder Bläser eine Hornfesselspange in Gold.
Die Anspannung der letzten Wochen war daraufhin gleich wieder vergessen. Bis zum Schluss behielt die Gruppe, dank des familiären Zusammenhalts sowie der großen Anzahl an Jugendlichen, stets ihre gute Laune. Sie setzt sich aus Hornmeister Manfred Randlkofer, Astrid Petz, Helga Huber, Kathi Rauscher, Rosi Huber, Anton Huber, Manuela Kautzki, Dr. Peter-Kai Schrittenloher, Sabine Limmer, Christian Huber, Anneliese Finsterhölzl, Stefan Kirmaier, Sonja Leppmeier, Michael Bogenrieder und Elisabeth Kirmaier zusammen.
Bürgermeister Sepp Egger freute sich, die Gruppe am Donnerstag im großen Sitzungssaal begrüßen zu dürfen. Für Hornmeister Randlkofer hatte er einen Zinnteller parat, für jedes Mitglied zudem eine kleine Erinnerung. Stolz zeigte er sich darüber, dass der Name der Stadt so positiv in die Ferne getragen wurde. Daumen drückte das Stadtoberhaupt "St. Hubertus" für die Deutsche Meisterschaft auf Schloss Kranichstein. Gleichzeitig engagierte er die Jagdhornbläser für die Feier zu 50 Jahre Stadterhebung, auch wenn diese erst im Juni 2004 stattfindet.
Die Klänge der Jagdhörner erfüllten danach die Mainburger Innenstadt. Auf den Rathaustreppen gaben die Bläser eine glänzende Kostprobe ihres Könnens.